Seifenchemie: Der zweistufige Mechanismus hinter dem Händewaschen
Seifenmoleküle haben eine gespaltene Persönlichkeit: Ein Ende liebt Wasser, das andere Fett. Diese Doppelnatur ermöglicht es ihnen, in virale Lipidhüllen einzudringen, diese aufzusprengen und Schmutz in molekularen Käfigen, den sogenannten Mizellen, einzuschließen. Antibakterielle Zusätze wie Triclosan brachten keinen nachgewiesenen desinfizierenden Nutzen für die Haut.
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